Schulklassenbetreuer

Vor 15 Jahren wurde die Verkehrserziehung an deutschen Schulen eingeführt, damals kamen jährlich noch um die 1000 Kinder im Straßenverkehr ums Leben. Dank der Sensibilisierung der Eltern, Erzieher und Kinder durch Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrserziehung wurde diese Zahl auf 300 reduziert .

Ähnliche Ziele verfolgt die Brandschutzerziehung. Auch hier werden Kinder, Eltern und Erzieher mit den Gefahren des Elements Feuer und seinen Auswirkungen konfrontiert. In Kindergärten, Grund- und Hauptschulen lernen die Kinder, dass vom Feuer nicht nur Faszination, sondern auch große Gefahren ausgehen. Immer noch sterben jährlich rund 200 Kinder in Deutschland durch Brände.
Die geschulten Feuerwehrleute kommen in ihrer Freizeit in die Schulen und Kindergärten. Immer dabei haben sie einen Koffer, der die Informations- und Arbeitsmaterialien enthält.
Vielen Eltern anfangs unverständlich, aber durchaus sinnvoll ist, dass die Kinder dabei auch lernen, gute von schlechten Streichhölzern zu unterscheiden und sie auch zu benutzen. Man sollte Feuerzeuge und Zündhölzer zwar sicher verwahren aber "zündeln" unter Aufsicht kann das heimliche Ausprobieren verhindern. Immerhin haben bei einer Befragung zündelnder Kinder 38 Prozent "aus Interesse, wie es brennt", als Grund für ihr Tun angegeben.
Aber auch das Verhalten bei einem Brand und das Absetzen eines korrekten Notrufes wird den Kindern beigebracht.
An einem Tag besuchen die Gruppen dann die Feuerwehr und erfahren hier alles über die Ausrüstung der Feuerwehrmänner.
Viele der Kleinen verstecken sich aus Angst vor Rauch und Flammen, aber auch vor den mit Atemschutzmaske ausgestatteten Feuerwehrleuten in Schränken und Nischen, wo sie im Brandfall nur schwer zu finden sind. Diese Furcht soll den Kindern genommen werden.

Momentan sind in Annweiler zwei Schulklassenbetreuer Ansprechpartner für die Kindergärten und Schulen.