Einsätze 2002

Einsatz: Stichwort Brandmeldeanlage Fa. Buchmann
Ort: Annweiler, Sarnstall
Alarmzeit: 25.12.02 -- 20:31

Auch am 1. Weihnachtstag war ein Einsatz für die VG-Feuerwehr erforderlich. Am 25.12.2002 erfolgte die Alarmierung um 20.31 Uhr mit dem Stichwort:
„Alarm BMA Fa. Buchmann“ in Annweiler-Sarnstall.
Bei der Ankunft an der Einsatzstelle war die Werkfeuerwehr bereits vor Ort. Durch den Brand eines Schaltraumes war das Gebäude schon stark verraucht. Zwei Trupps unter Atemschutzgeräte unterstützen die Werkfeuerwehr. Mit einem CO² Löscher wurden noch Glutnester abgelöscht. Die darüber liegenden Stockwerke wurden mit Hilfe der Wärmebildkamera abgesucht. Da auch diese stark mit Rauch gefüllt waren, war ein Einsatz von 4 Lüftern erforderlich. Die Einsatzleitung wurde durch den Kreisfeuerwehrinspekteur Rudi Götz und stv. Wehrleiter Alex Bauer unterstützt. Nach ca. 1 Stunde konnten die Wehren der Verbandsgemeinde die Einsatzstelle wieder verlassen. Im Einsatz waren außer der Werkfeuerwehr, die Feuerwehr Annweiler mit 5 Fahrzeugen und Feuerwehr Rinnthal mit 2 Fahrzeugen.

 


 

Am Heiligen Abend wurde die Feuerwehr gleich 2 mal zu Einsätzen alarmiert.

Einsatz: Stichwort Gebäudebrand
Ort: Annweiler, innerorts
Alarmzeit: 24.12.02 -- 15:20

Am 24.12.2002 erfolgte die Alarmierung um 15.20 Uhr mit dem Stichwort:
„Brand einer Werkstatt“ in einem Möbelhaus in Annweiler.
Bei der Ausfahrt des Löschzuges (ELW, LF-16, DLK 23-12 u. TLF 16) war im Stadtgebiet eine Rauchentwicklung sichtbar. Glücklicherweise lag die Ursache jedoch an einem Kamin der den Rauch bedingt durch die Wetterlage nach unten gedrückt hatte, sodass keine Tätigkeit mehr erforderlich war. Ebenfalls an der Einsatzstelle war ein Rettungswagen des DRK und die Polizei.

Einsatz: Stichwort Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
Ort: B10
Alarmzeit: 24.12.02 -- 16:52

Um 16.52 Uhr erfolgte erneut eine Alarmierung mit dem Stichwort:
„Verkehrsunfall B10 Person eingeklemmt“

Auf der Bundesstraße 10 zwischen Birkweiler und Landau war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, in den Graben gestürzt und hat sich regelrecht um einen Baum gewickelt. Die PKW-Fahrerin war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mit mehreren hydr. Rettungsgeräten der verschiedenen Feuerwehren wurde die Frau nach mehr als einer Stunde aus ihrem Wrack befreit. Sie wurde dem DRK übergeben. Die Bundesstraße war über diesen Zeitraum voll gesperrt. Der Einsatzleiter Kreisfeuerwehrinspekteur Rudi Götz dankte im Anschluss den eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren Annweiler, Albersweiler, Siebeldingen u. Birkweiler. Das DRK mit mehreren Fahrzeugen und die Polizei.

Alex Bauer
Stv. Wehrleiter

 

 Bilder: Ulrich Winter, FF Albersweiler

 


 

Einsatz: Stichwort Gebäudebrand
Ort: Albersweiler, innerorts
Alarmzeit: 08.11.02 -- 08:00

Am Sonntag früh gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehr Albersweiler und die Stützpunktwehr Annweiler zu einem Gebäudebrand in Albersweiler gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnte die Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung feststellen.
Ein Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Albersweiler drang sofort zur Brandbekämpfung in das Geb& auml;ude ein und begann mit den Löschmaßnahmen.
Unterstützung erhielten sie dabei von einem weiteren Angriffstrupp der Feuerwehr Annweiler. Schnell konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Eine im Haus befindliche Person konnte sich selbst retten und wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus Annweiler eingeliefert. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Annweiler konnte eine Ausbreitung des Brandes, und somit weiterer Schaden verhindert werden. Der anwesende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Annweiler, Klaus Michel, konnte sich von einem reibungslosen Ablauf der Löschmaßnahmen überzeugen. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Albersweiler mit zwei Fahrzeugen und 18 Mann; die Stützpunktfeuerwehr Annweiler mit fünf Fahrzeugen und 21 Mann Besatzung. Neben den Kräften der Feuerwehr waren weiterhin die Schutzpolizei, die Kriminalpolizei sowie des DRK SÜW.

FF Annweiler: ELW 1 + 2, LF 16, TLF 24-50, DLK 23-12
FF Albersweiler: TLF 16-25, MTF
DRK Annweiler
Polizei + Kriminalpolizei

 


 

Einsatz: Stichwort Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
Ort: Landstraße zwischen Gossersweiler-Stein und Silz
Alarmzeit: 02.11.02 -- 21:16

Am Samstagabend, 2. November, kam es zwischen Gossersweiler-Stein und Silz zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag. Um 21:16 wurden die Feuerwehr Annweiler, Silz und Gossersweiler-Stein von der Rettungsleitstelle Landau alarmiert zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Vermutlich war ein Fuchs, welcher die Fahrbahn überquerte, der Auslöser dieses tragischen Unfalls, bei dem eine junge Frau mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern kam und sich überschlug. Die Frau konnte von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden.

 


 

Einsatz: Stichwort Brand eines Tankzuges
Ort: B 10 zwischen Rinnthal und Wilgartswiesen
Alarmzeit: 25.10.02 -- 9:oo Uhr

Beherzter Tankwagenfahrer verhindert Katastrophe

Am Freitag, den 25.10.2002 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Annweiler und Rinnthal von der Rettungsleitstelle Landau mit dem Stichwort „Brand eines Gefahrguttransporters am Ende des Kostenfelstunnels in Richtung Pirmasens“ alarmiert.

Gemäß dem vorliegenden Alarmplan erfolgte vorsorglich die zeitgleiche Alarmierung des Gefahrstoffzuges des Landkreises Südliche Weinstraße, der sich aus Einsatzkräften aus dem gesamten Kreisgebiet zusammensetzt. Die mit Einsatzleitfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug sowie 3 Tanklöschfahrzeugen ausgerückten Wehren trafen auf einen ca. 1 km nach dem westlichen Tunnelportal des Kostenfelstunnels auf der B 10 stehenden Tankzug an, bei dem der hintere Teil der Radaufhängung sowie mehrere Reifen brannten. Bis zu diesem Zeitpunkt war es beherzten, vorbeikommenden Autofahrern gelungen mit ihren Handfeuerlöschgeräten die Flammen von den Tanks, des mit 30.000 l Benzin gefüllten Tankfahrzeuges fernzuhalten.
Nach Eintreffen der Feuerwehr wurden zunächst weitere Pulverlöscher eingesetzt und nach dem Aufbau der Angriffsleitungen ein Schaumangriff auf den brennenden hinteren Teil des Tankfahrzeuges vorgetragen der innerhalb kürzester Zeit Erfolg zeigte. Aufgrund der vorgefundenen Situation konnten die auf der Anfahrt befindlichen, überörtlichen Kräfte des Gefahrstoffzuges zurückbeordert werden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurden weitere Strahlrohre eingesetzt um das Fahrzeug zu kühlen. Nach Aussage des Fahrers des Tankzuges hat er noch während der Durchfahrt durch den Kostenfelstunnel plötzlich einen lauten Knall im hinteren Bereich des Fahrzeugs vernommen und dann auch sofort die Flammen gesehen. Beherzt fuhr der Fahrer des Tankzuges weiter um den brennenden Lkw auf jeden Fall aus dem Tunnelbereich herauszubringen was ihm dann auch gelungen ist. Es wäre nicht auszudenken, wenn er das Fahrzeug zunächst im Tunnel angehalten hätte – eine spätere Weiterfahrt wäre aller Voraussicht nach nicht mehr möglich und die Katastrophe damit vorprogrammiert gewesen. Das beherzte Verhalten des Lkw-Fahrers und die umsichtigen Unterstützungsmaßnahmen durch Pkw-Fahrer haben somit dazu beigetragen, dass der Brand letztlich auf seinen Entstehungsbereich beschränkt werden konnte.
Ursache des Brandes war aller Voraussicht nach ein heißgelaufenes Radlager. Die Feuerwehren Annweiler und Rinnthal waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz wurde vom stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Stockmann (Offenbach) und Wehrleiter Michel (Verbandsgemeinde Annweiler) geleitet, die sich bei den Einsatzkräften für den raschen und koordinierten Einsatz bedankten. Die B 10 war während der Löscharbeiten komplett gesperrt, wobei Beamte von den Polizeidienststellen Landau, Annweiler und Dahn im Einsatz waren.

Freiwillige Feuerwehr Annweiler
Sobiesinsky

FF Annweiler
FF Rinnthal
DRK SÜW
Polizei

   

 


 

Einsatz: Stichwort Brand Wochenendhaus
Ort: ausserhalb Ramberg
Alarmzeit: 25.04.02 -- 19:35 Uhr

Ein Wochenendanwesen in Einfamilienhausgröße wurde am Abend ein Raub der Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlug das Feuer bereits aus allen Fenstern des Gebäudes. Der Brand breitete sich derart schnell aus, dass auch die unverzügliche Alarmierung durch den anwesenden Hausbesitzer keinen großen Einfluss mehr hatte. Die nach wenigen Minuten eingetroffene Ramberger Wehr fand das Haus bereit in Vollbrand vor. Ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt bereits undenkbar und konnte erst zu Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Insgesamt benötigten die Wehren über zwei Stunden, um den Brand vollständig zu löschen. Die Ortswehr stellte danach noch eine Brandwache, da immer wieder Glutnester entstanden.
Die Ursache des Brandes sowie die schnelle Ausbreitung blieb am Abend aufgrund der vollständigen Zerstörung des massiv gebauten Hauses unklar. Die Brandstelle wurde der Polizei übergeben. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ramberg Dernbach und Annweiler, sowie das DRK mit einem Fahrzeug und die Polizei.
FF Annweiler: ELW1, LF 16, DLK 23/12, TLF 24/50,
FF Ramberg: LF 8,  TLF 16/25
FF Dernbach: TSF

 


 

Einsatz: Stichwort Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Ort: B10 Höhe Abfahrt Annweiler Ost
Alarmzeit: 23.02.02 -- ca. 2:30 Uhr

Eine junge Frau aus der Verbandsgemeinde, vermutlich auf dem Heimweg von einer Disco, kam in der Nacht zum Samstag auf der B10 zwischen Albersweiler und Annweiler in Höhe Queichhambach mit ihrem Opel Kadett auf die Gegenfahrbahn. So wie es sich darstellte, wollte Sie an dieser Stelle einen LKW überholen, der vor ihr fuhr. Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeuges, ebenfalls ein Opel Kadett, hatte keine Chance auszuweichen. Es kam zu einem frontalen Zusammenstoss der beiden Autos. Die 23 jährige Frau wurde durch die ungeheure Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Notarzt konnte bei Ihr nur noch den Tod feststellen. Der Fahrer des zweiten Fahrzeuges wurde mit schweren Verletzungen in ein Landauer Krankenhaus gebracht. Zur Bergung der Verstorbenen musste die Feuerwehr das Fahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät komplett zerlegen. Während der Bergungsarbeiten übernahm die Wehr aus Annweiler die Sicherstellung des Brandschutzes und unterstützte die Polizei bei ihrer Arbeit. Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt. Die Bundesstrasse blieb die ganze Zeit über gesperrt, insgesamt rund zwei Stunden.
Im Einsatz waren die Feuerwehr aus Annweiler, sowie das DRK mit 3 Fahrzeugen und die Polizei.

FF Annweiler: VRW, RW1, LF 16, ELW
DRK SÜW
Polizei