Einsätze

Einsatz: Tragehiilfe DLK
Ort: Wilgartswiesen
Alarmzeit: 21.09.2017 22:06

Veröffentlicht am: 22.09.2017

Einsatz: Abgestürtzer Gleitschirmflieger
Ort: Annweiler, Adelberg
Alarmzeit: 21.09.2017 14:22

Veröffentlicht am: 22.09.2017

Einsatz: Kellerbrand
Ort: Nachtweide, Annweiler
Alarmzeit:  21.09.2017 08:46

Veröffentlicht am: 22.09.2017

Termine

Waldbrand: Brandstiftung häufigste Ursache


Allgemein

Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer appellieren an Waldbesucher

Berlin – Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Wald-
brandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist.

 

Dabei wurde mit 232 Waldbränden die größte Anzahl in Brandenburg verzeichnet. Die schlechte Nachricht: Ein großer Teil der Waldbrände ist auf Brandstiftung zurück zuführen. Daher warnen der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW – Die Waldeigentümer vor dieser Gefahr und rufen die Waldbesucher dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Waldbrände gefährden Menschenleben – auch das von Einsatzkräften – und zerstören die Existenz ganzer Familienforstbetriebe“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Da Wälder viele Generationen für ihr Wachstum benötigen, braucht es Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“

Fast die Hälfte der Waldbrände im vergangenen Jahr ist auf Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen. 158 Waldbrände auf 40 Hektar wurden vorsätzlich herbeigeführt – damit ist die Brandstiftung die häufigste Brandursache. 140 Waldbrände auf 64 Hektar entstanden durch Fahrlässigkeit. „Prävention ist hier wichtig, um den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur im Einsatzfall eng mit den Forstbehörden und den Waldbesitzern zusammen“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Dass Brandstiftungen auch in diesem Jahr eine Hauptursache für Waldbrände sind, zeigt sich in Brandenburg: Bei den 101 Bränden, die zwischen März und Juni registriert wurden, wird vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund warnen die beiden Präsidenten zu Guttenberg und Ziebs vor dieser Gefahr. An Tagen anhaltender Trockenheit sollten Waldbesucher besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Gleichzeitig warnen sie aber auch davor, beim Spaziergang durch den Wald selbst einen Brand zu verursachen.

Zu Guttenberg wies auf die Gesetze und Regeln hin, die im Wald gelten: Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen Feuerstellen entzünden darf. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und
dem 31. Oktober gilt in vielen Bundesländern ein absolutes Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern gilt das Rauchverbot das ganze Jahr.

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wies darauf hin, dass bei Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr alarmiert werden müsse. Hartmut Ziebs: „Wählen Sie den kostenfreien Notruf 112. Die Leitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte.“ Welche Ausmaße ein Waldbrand einnehmen könne, sei in Portugal wieder deutlich geworden. „Daher ist es wichtig, sich als Waldbesucher verantwortungsbewusst zu verhalten und aufmerksam gegenüber dieser Gefahr zu sein“,sagte Ziebs.

Die Waldbrandstatistik ist online unter www.ble.de zum Download verfügbar.

Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
darmstaedter@dfv.org, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Aktive Wehr

Feuerwehrverbände fordern schwer entflammbare Bus-Innenausstattung

Berlin – „Bilden Sie bei Staus auf der Autobahn immer eine Rettungsgasse!“, for-
dern Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Bayern. Hintergrund ist der tragische Busbrand, bei dem gestern in Münchberg (Bayern) 18 Menschen ums Leben gekommen waren. „Unsere Kräfte sind gut ausgebildet und haben Erfahrung in derartigen Lagen – trotzdem konnten sie den im brennenden Bus eingeschlossenen Menschen nicht mehr helfen. Durch eine korrekt gebildete Rettungsgasse kommen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei schnellstmöglich an die Einsatzstelle, ohne dass wertvolle Zeit vergeht“, erklären sie.

2017-08-09 09:59:37

Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer appellieren an Waldbesucher

Berlin – Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Wald-
brandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist.

 

2017-08-09 09:53:45

Ein Wuseln und Gewimmel von orangen Helmen, nebst unterschiedlicher Sirenklängen war am Sonntag, den 30.7 in Bindersbach am Kurhaus zu vernehmen.

2017-08-04 15:22:54